Chancen nutzen - Primus werden!

"Aufwachen! Nicht die Digitalisierung verschlafen!"

Den Weckruf hat jeder gehört – Aufbruchstimmung. Auch die letzten Skeptiker haben begriffen, etwas unternehmen zu müssen.​

Jetzt folgt: Die große Ratlosigkeit

Alle wollen ‚los‘. Selbst diejenigen, die Innovationen und technischen Entwicklungen misstrauisch gegenüberstehen. Auch sie haben erkannt, dass die Digitalisierung unzählige Chancen bietet – und sie sich ihr nicht gänzlich entziehen können. Schlimmer als mitzugehen, wäre, unterzugehen. Den Anschluss zu verpassen, Veränderungen nicht oder nicht rechtzeitig zu erkennen oder darauf nicht optimal und schnell genug reagieren zu können. Dann also aufbrechen! Aber: wohin eigentlich? Und wie?

Drehbuch

Was es nicht braucht, sind marktschreierische Wiederholungen irgendwelcher Untergangs-Visionen, sondern ein verständliches Digitalisierungs-Drehbuch, das die ‚Szenen‘ der Veränderungen vorgibt. Ein Skript, das erklärt, wie sich die Geschichte entwickelt, und die notwendigen Maßnahmen beschreibt.

Opportunity
Wo und auf welche Weise beginne ich mit Digitalisierung?

Das vorgibt, wer welche Rolle übernimmt und in welcher Reihenfolge welcher Akteur mit welcher Zuständigkeit die Bühne betritt. Und vor allem braucht es ein kompetentes, leidenschaftliches Team, das dieses (Digitalisierungs-) Stück professionell inszeniert: Plant, vorbereitet, durchführt und überwacht.

Chancen nutzen und ‚Oscar‘ schnappen

Die Notwendigkeit ist klar: Digitalisierung ist kein Trend, der irgendwann vorübergeht. Vielmehr ist sie Auslöser eines gewaltigen Umbruchs. Eines Wandels der Märkte, Branchen, Unternehmen, aber auch Kundenverhalten, -erwartungen und -wünsche massiv verändert. Und das nicht erst seit heute. Nur hat das ‚Kind‘ jetzt einen Namen. Der eigentliche Prozess hat bereits vor Jahrzehnten begonnen. Schleichend. Weniger rasant als zur Zeit. Und ohne die gegenwärtig vorherrschende mediale Aufmerksamkeit.

Digitalisierung ist heute vor allem deswegen so populär, weil die Auswirkungen offensichtlicher werden. Weil Nutzungs- und Anwendungsmöglichkeiten unaufhörlich zunehmen. Und weil immer neue digitale Produkte, Geschäftsmodelle und Angebote aus dem Boden sprießen, die traditionelle verdrängen.

Technische Systemlandschaften verändern sich, werden weiterentwickelt und verbessert: Übertragungsleitungen sind um ein Vielfaches schneller und flächendeckender, Speicher und Vernetzungen größer geworden. Anwendungen sind  attraktiver und nutzerfreundlicher – und der Konkurrenzdruck ist massiv angestiegen.

24/7 – Competition

Der Konkurrenzdruck ist größer denn je und nimmt weiter zu – allein wegen der vernetzungsbedingten  Vergleichbarkeit. Diese bedeutet: Unternehmen sind mit all ihren Produkten und Dienstleistungen, Preisen, Qualitäten und Konditionen per Mausklick vergleichbar mit all den Produkten und Dienstleistungen, Preisen, Qualitäten und Konditionen anderer Unternehmen. Jederzeit. Weltweit. Das haben viele Mitbewerber verstanden – und sich entsprechend positioniert. Und ebenso die Kunden. Sie nutzen ihre Möglichkeiten. Sie suchen, sie vergleichen und verlassen sich auf Beschreibungen und Bewertungen. Vor allem anderer Kunden. Zufriedener und unzufriedener.

Rund 84% der Deutschen sind online unterwegs, etwa 80% deutscher Konsumenten suchen vor einem Kauf im Web nach Infos zu Waren und Dienstleistungen – und schon jeder Dritte verwendet zudem sein Smartphone für Produkt- und Preisvergleiche. Tendenz steigend. Wer hier schlecht abschneidet, ist schlecht dran: Denn wer nicht sichtbar, nicht auffindbar ist, verschwindet vollständig. Doch das birgt im Umkehrschluss enorme Chancen: Wem es gelingt, sich professionell in Szene zu setzen und abzuheben von Mitbewerbern, kann die Konkurrenz überflügeln und sich an die Spitze setzen.

Gekonnte Inszenierung oder Bühnenabgang

Ob es dem Einzelnen gefällt oder nicht: Die Entwicklung ‚Digitalisierung‘ lässt sich nicht aufhalten, zurückdrehen oder aussitzen und wer jetzt nicht umdenkt, wird – über kurz oder lang – untergehen. Meist sind es nicht die Dienstleistungen oder Produkte, die sich verschlechtern. Vielmehr sind es die Auffindbarkeit und Sichtbarkeit sowie die Geschwindigkeit, mit der Unternehmen auf Veränderungen reagieren könnten – und sich damit  Handlungsmöglichkeiten verstellen.

Wer es jedoch versteht,  Marktauftritt und Unternehmensprozesse zu optimieren und den neuen Erfordernissen anzupassen, wer die Chancen der Digitalisierung für sich nutzt, der wird nicht nur langfristig bestehen, sondern die Möglichkeit bekommen, zu den Besten zu zählen.

Randnotiz

Digitalisierung ist kein vorübergehender Trend, sondern ein tiefgreifender wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Wandel, der alle Lebensbereiche betrifft.

Der Aufbruchstimmung, die diese Erkenntnis auslöst, folgt meist große Ratlosigkeit: Welche Schritte sind auf welche Weise einzuleiten? Wie viel Digitalisierung ist sinnvoll? Wo damit zu beginnen und wie wird sie vernünftig umgesetzt?

Entscheidend ist eine Digitalisierungs-Strategie mit Augenmaß, die neue Technologien und Entwicklungen ebenso berücksichtigt wie individuelle Anforderungen.

Unternehmen sollten eine adäquate Antwort auf verändertes Konkurrenz- und Kundenverhalten bereithalten – und mit angepassten Dienstleistungen und Produkten reagieren können.